WAS IST CHRISTLICH - WAS IST HEIDNISCH?


"Gemeinsames Wort" aus dem Islam

Am 13.10.2007 sandten 138 hochrangige islamische Autoritäten einen Offenen Brief an die "Führer christlicher Kirchen überall" mit dem Titel "Ein gemeinsames Wort zwischen uns und ihnen" (GW) ( Gemeinsames Wort).

Darauf hin haben viele christliche Kirchen - meist positiv - Stellung genommen.
Dr. Hans Penner - 76351 Linkenheim-H an Herrn Hartmut Steeb, Deutsche Evangelische Allianz distanzieren sich nun von ihren christlichen Kollegen und halten fest:
Die Stellungnahme der Yale-Universität weist erhebliche Defizite auf, die erwähnt werden müssen:

* Eine dem Frieden dienende interkulturelle Zusammenarbeit ist auf religiöser Basis nicht möglich, sondern nur auf der säkularen Basis der Menschenrechte. Dies zeigt die Erfahrung der Geschichte. Beispielsweise ist der Islam mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht vereinbar.

* Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Mitmenschen sind als Basis für eine christlich-islamische Zusammenarbeit nicht ausreichend, weil beide Begriffe im Christentum und im Islam mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt sind.

* Die islamische Gottheit zumindest des medinischen Teils des Korans, welche beispielsweise den Muslimen 4 Ehefrauen und Mohammed noch mehr zugestand, ist nicht identisch mit dem Gott der Bibel.

* Das GW besteht auf der Anerkennung der Rechtleitung der Moslems und der Anerkennung des Mohammed als Gesandten Gottes und des Vorrangs Mohammeds vor den biblischen Propheten. Das GW betont die Aufforderung des Korans an die Christen, "nichts neben Gott zu stellen", denn "Gott hat keine Teilhaber". Die koranische Aufforderung, Jesus nicht als Gott zu betrachten und die Anbetung Jesu Christi zu untersagen, ist keine Basis für eine Zusammenarbeit.

* Die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen wird im Islam nicht wahrgenommen. Zum Tag des Jüngsten Gerichtes gibt es für Moslems nur Hoffnung auf Vergebung der Sünden, keine Gewißheit des Heils.

* Das Zentrum des reformatorischen Christusglaubens sind nicht die moralischen Gebote, Gott und den Nächsten zu lieben, sondern die reformatorischen Prinzipien Solus Christus, Sola Gratia, Sola Fide und Sola Scriptura.

* Es wird im GW die "vollständige und äußerste Hingabe Mohammeds an Gott" herausgestellt. Demnach muß die Ermordung der 700 Männer vom Stamme der Banu Qureiza im Jahre 627, die sich der Zwangsislamisierung widersetzten, im Auftrag der islamischen Gottheit erfolgt sein. Auf eine Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt, daß in unserer Gegenwart jedes Jahr an die 100.000 Christen durch Moslems um ihres Glaubens willen ermordet werden, kann nicht verzichtet werden.

* Die im GW geforderte Religionsfreiheit steht im Widerspruch zum Koran. Von den islamischen Autoritäten muß eine Ächtung der Christenverfolgungen gefordert werden sowie eine Ächtung der islamischen Selbstmord-Attentate.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner
PS: Gegen Weiterleitungen bestehen keine Bedenken. Eventuelle Rückfragen bitte ich direkt an Herrn Steeb zu richten (steeb@ead.de)

Ich stelle diese Stellungnahme hier in meine Homepage und bitte um Reaktionen an mich oder an die Unterzeichner!

Jakob Stehle, Pfarrer i.R.


Zurück: Dialog-Beispiele

[ Home ] [ Übersicht - Artikel ]