Gruß zu den Bibelbüchern - Jahresbegleiter  

Gruß zum Buch Daniel
Das Buch Daniel berichtet in seinen ersten sechs Kapiteln die Erlebnisse Daniels und seiner Freunde am babylonischen Königshof. Diese vier, aus Juda verschleppten Männer, zeigen auch im heidnischen Land ihre Treue zum Gott Israels.

In den übrigen Kapiteln hören wir Daniels Traumdeutungen und Visionen:
  • Kap. 7 : Von den vier Tieren und von der Herrschaft des Menschensohnes
  • Kap. 8 : Das Gesicht vom Widder und vom Ziegenbock
  • Kap. 9 : Daniels Bußgebet und die Vision vom Geheimnis der siebzig Jahre
  • Kap. 10,11 und Kap.12 : Daniels letzte Offenbarung und die Versiegelung dieser Offenbarung.

    Daniel, sein babylonischer Name ist Beltschazzar (Kap.1,7) und seine Traumdeutungen und Visionen haben vor allem das Bild vom "Menschensohn" im Neuen Testament beeinflußt.

    Bibelwissenschaftler setzen das Danielbuch in seiner Vollendung in die Jahre 165-160 v.Christus. In dieser Zeit (Zeit der Ptolemäer und der Makkabäer) war das kleine Häuflein der Juden in ihrem eigenen Land äußerst herausgefordert. Sie mußten um ihren Glauben und ihre Traditionen kämpfen, gerade in der Auseinandersetzung mit dem griechischen Heidentum.

    Da tat es gut, von Daniel und seinen Freunden zu hören, die sich in ähnlicher Situation bewährten, aber noch vielmehr von dem Gott Israels zu hören, der auch in heidnisicher Umgebung und gegen heidnische Könige sich als Herr der Welt erzeigt.

    Für das Zeugnis von der Auferstehung der Toten ist besonders Kapitel 12,2 von Bedeutung.



  • Nota Bene
    Dank für das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz.

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    Pfarrer i.R. Jakob Stehle
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