Grußwort zur Internetpräsenz Besinnung (frame)
DEM BIBLISCHEN ZEUGNIS VERPFLICHTET

WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE VON
Pfarrer Jakob Stehle

Kleines Begriffslexikon


VERBALINSPIRATION




Verbalinspiration


Die alte, besonders in nachreformatorischer Zeit leidenschaftlich vertretene und in einzelnen Gemeinschaften bis heute gepflegte Auffassung, Gott selbst habe auserwählten Männern die Heilige Schrift wörtlich diktiert (sog. "Verbalinspiration"), beruht auf der ehrfurchtsvoll-frommen Überzeugung, daß die Bibel das "Wort Gottes" sei. Diese Bezeichnung verstand man nicht nur in einem höheren geistlichen Sinne, sondern sie sollte auch für die Entstehungsgeschichte biblischer Texte gelten.

Karl Barths Kritik an der Verbalinspiration

Die Kritik, die KARL BARTH gegenüber der "Verbalinspirationslehre der altprotestantischen Orthodoxie Karl Barth sagte, sie sie "der Versuch, den Glauben und seine indirekte Erkenntnis durch ein direktes Wissen zu ersetzen, sich der Offenbarung in der Weise zu versichern, daß man .. sie, als wäre sie iergendein Gegenstand profaner Erfahrung, fixierte und griffbereit machte".

Der theologische Ausschuß sagt

zur fundamentalistischen Bibelauslegung, daß in der pluralistischen Situation der Gemeinde von Korinth Paulus die Frage nach dem Fundament so entschieden habe:

"Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus." (1.Kor.3,11)

Hier werde nicht auf Geschriebenes verwiesen, sondern auf Jesus Christus selbst, der sich in der Mitteilung des Evangeliums durch Predigt, Taufe und Abendmahl vergegenwärtigen wolle.
(Quelle: Evg.Gemeindeblatt, Nr. 25 - 21.Juni 1992 - S.9; Beitrag von Horst Keil.)

Lese auch:
Bibel
Stand: 25.November 2001
Siehe auch:
Christus
ADAM
DAVID



  GLAUBEN       BEKENNEN

Impressum

Zurück zu Index V zu Index "V"


Wir freuen uns, daß Sie bei uns reinschauen!.